Ferien in Frankreich

Anfangs Oktober fuhren wir alle für eine Woche nach Frankreich. Unser Ziel war St. Germain du bois in der Bresse.

Wir wohnten in einem ehemaligen Bauernhaus mit schöner Gartenanlage und einem Teich. Als wir ankamen begrüsste uns die Berner Sennenhündin Filou, eine mürrische Dame die nichts mit mir zu tun haben wollte.

Wir trainierten jeden Tag etwas, immer wieder kurze Sequenzen, das machte fast soviel Spass wie das Herumtollen mit Glivio.

Was habe ich alles gelernt in diesen Ferien: Wenn das Kommando voran ertönt finde ich Futter oder eine Beisswurst, ich muss nur lange genug geradeaus rennen. Fuss ist links vom Führer immer mit Blickkontakt zu ihm, such heisst die Nase am Boden und ich finde Wurst, warten ist nicht einfach, wenn ich es aber geschafft habe wurde ich mit Gudelis oder der Beisswurst belohnt. Schon eine ganze Menge was wir alles trainiert haben.Das Wetter zeigte sich in fast allen Variationen von sehr schön bis Sturm war alles dabei.

Einen Abend verbrachten wir bei Kerzenlicht wegen eines Stromausfalls.

Auf dem Hof gab es noch Hühner, Kamerunschafe und junge Katzen. Mit keinem dieser Tiere durfte ich spielen. Wir unternahmen auch Ausflüge, die zu Fuss waren mir am liebsten. Es war herrlich, über die weiten Felder zu spazieren. Das so viel gerühmte französiche Essen schmeckte wie zuhause, es kam auch aus demselben Sack, ich glaube sogar dass es mitgenommen wurde. Es wurde also nichts mit Austern, Gänseleber, Froschschenkel und Schnecken. (Weitere Fotos in der Rubrik Bilder)

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